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Biologische Wertigkeit – schon Mal gehört?

Seit 4 Monaten esse ich kein Fleisch und beschäftige mich daher mehr mit der vegetarischen Kost. Zudem versuche ich mithilfe der Biologischen Wertigkeit von Lebensmitteln meine Nährstoffzufuhr zu optimieren. Was das ist und was es dir bringen kann, erkläre ich dir kurz. Scroll ganz nach unten und du findest ein Rezept, wie das in der Praxis aussehen kann.

Isst du kein Fleisch, befasst du dich automatisch mehr mit der Eiweißversorgung deines Körpers. Warum auch du als „Fleischesser“ oder als Sportler von der Biologischen Wertigkeit profitieren kannst, erkläre ich dir kurz.

Biologische Wertigkeit – na und?!

Die Biologische Wertigkeit sagt über Lebensmittel aus, wie gut der Mensch sie verstoffwechseln, also verwerten kann. Genauer gesagt geht es hier um die in einem Lebensmittel enthaltenen Proteine/Eiweiße. Der Körper wandelt diese in körpereigenes Protein bzw. Aminosäuren um. (Aminosäuren sind kleine Bausteine von Protein.) Die Biologische Wertigkeit gibt also an, wie gut diese Umwandlung stattfinden kann. Ein normales Ei dient dazu als „Richtwert“, da es eine Biologische Wertigkeit von 100 besitzt. Dieser Wert kann mit geeigneten Nahrungsmittel-Kombinationen erhöht werden. Du erhälst dadurch sozusagen einen Protein-Boost. Je vielfältiger die Auswahl der Proteinzusammenstellung, je umfangreicher die Eiweißversorgung.

Unser Körper braucht Eiweiß für die Regeneration und Erhaltung der Zellen, sowie des Muskelgewebes und zur Bildung von Blut. Für einen reibungslosen Ablauf im Körper brauchen wir Hormone und Enzyme, welche von Protein gebildet wird. Eiweiß beeinflusst also wesentlich die Gesundheiterhaltung unseres Körpers. Deshalb ist eine genügende Eiweißzufuhr durch die Nahrungsaufnhme für den Menschen lebensnotwendig. Weitere Infos dazu findest du auf der Seite Österreichische Gesellschaft für Ernährung.

Wie sieht die Umsetzung in der Praxis aus?

Ein paar Speisen, welche sich eignen, um die Biologische Wertigkeit zu erhöhen, sind Kartoffeln mit Ei, Milch und Kartoffel oder Bohnen mit Mais/Reis. Ein wärmendes Chilli, egal ob mit oder ohne Fleisch oder ein österreichisches Freitagsessen, wie Petersilkartoffel mit Spiegelei und Spinat oder dieses herbstliche Gemüse mit Bohnen-Reis können hierbei hilfreich sein.

 

Herbstgemüse mit Bohnen-Reis

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Serves: 2 Cooking Time: 30 min

Ingredients

  • Für das Herbstgemüse:
  • 1/4 Hokkaido Kürbis
  • 2 Karotten
  • 150 g TK Brokkoli
  • 1 Zwiebel
  • 2 cm Ingwer
  • 2 Knoblauch
  • Kräutersalz, Petersilie, Chilli
  • Für den Reis:
  • 50 g Reis
  • 50 g Bohnen
  • 50 g Linsen
  • 50 ml Kokosmilch
  • ca. 100 ml Wasser
  • Salz

Instructions

1

Reis nach Anleitung kochen. Bohnen über nach einweichen und gemeinsam mit den Linsen nach Anleitung kochen.

2

Für das Herbstgemüse den Zwiebel in etwas Olivenöl anrösten. Die Karotten, sowie den Knoblauch hinzufügen und kurz anbraten lassen.

3

Mit Wasser (ca. 50-70 ml) ablöschen und ca. 5 Minuten köcheln lassen.

4

Den Kürbis würfeln und gemeinsam mit dem Brokkoli zum Karottengemüse geben. Nochmals mit Wasser ablöschen und weitere 10 Minuten köcheln.

5

Mit feingeschnittenen Ingwer, Kräutersalz, Chilli und Petersilie abschmecken.

6

Anrichten und genießen!

 

Kommen dir andere Kombinationsmöglichkeiten in den Sinn, lass sie mich gerne wissen und hab keine Scheu mich zu kontaktieren.

Alles Liebe,

Miriam

 

 

Trau dich & träume groß.

 

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